Chelat-Therapie – Infusionen bei Durchblutungsstörungen

Chelate beziehungsweise Chelatbildner werden in der evidenzbasierten Medizin bereits seit den 1940-er-Jahren zur Ausleitung von Schwermetallen wie Blei oder Quecksilber eingesetzt. In der modernen Medizin ist die Chelat-Therapie mit dem Slogan „Rohrfrei für die Arterien“ bekannt geworden.

Wir wenden in unserer Naturheilkundepraxis die Chelat-Therapie zur Behandlung und Vorbeugung von Arteriosklerose und anderen degenerativen Gefäßerkrankungen sowie zur Entgiftung (Umweltgifte, Schwermetalle) an.  

Die Bezeichnung Chelat-Therapie leitet sich von dem griechischen Wort „Chele“ ab, was so viel bedeutet wie „Klaue“ oder „Kralle“.

Zur Durchführung der Behandlung wird – je nach Indikation – die synthetisch hergestellte Aminosäure Ethylen-Diamine-Tetra-Acetat (EDTA) oder die Sulfonsäure Dimercaptopropan (DMPS) in Kombination mit Mineralien und Vitaminen langsam (mindestens drei bis fünf Stunden) intravenös über eine Infusion verabreicht.

Die Chelate „krallen“ sich enstprechend die Giftstoffe oder/und gefäßschädigenden Stoffe und transportieren diese ab.

Die lange Infusionsdauer ist notwendig, damit die Wirkstoffkombination durch sämtliche Gefäße zirkulieren und möglichst viele Zellen und Organe erreichen kann.

Wir empfehlen die Chelat-Therapie zur Vorbeugung und Behandlung von Durchblutungsstörungen

  • der Beine – periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
  • des Herzens (koronare Durchblutungsstörung)
  • des Gehirns (cerebrale Durchblutungsstörung)
  • der Gefäße bei Verkalkungen (generalisierte Arteriosklerose)

 

Ausführliche Informationen finden Sie auch auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Chelat-Therapie

 

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