Orthomolekularmedizin – Nährstoffe – Vitamine, Mineralien, Spurenlemente

„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung einer guten Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Stoffen, die normalerweise im Körper vorhanden und zur Erhaltung der Gesundheit notwendig sind", befand Linus Pauling bereits 1968.

Der amerikanische Wissenschaftler (Chemiker) und zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling begründete in den 1960er-Jahren ein neues Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten: die sogenannte „Orthomolekulare Medizin".

Pauling hatte erkannt, dass viele chronische Krankheiten auftreten, wenn der Nährstoffhaushalt des Körpers durch Mangel oder durch ein Ungleichgewicht beeinträchtigt ist. 

Es gibt rund 45 lebenswichtige (essenzielle) Nährstoffe. Dazu zählen Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren. Jeder dieser Nährstoffe ist für die Erhaltung und Wiederherstellung unserer Gesundheit wichtig. Und jeder dieser Stoffe hat innerhalb des Stoffwechsels seine eigenen Aufgaben.

Leider kommt es vor, manchmal selbst bei gesunder Ernährung, dass der Körper nicht ausreichend mit bestimmten Nährstoffen versorgt ist. Erschöpfungszustände und Infektionsanfälligkeiten können Ausdruck fehlender Nährstoffe sein. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, den Mangel mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln auszugleichen.

Das Einsatzgebiet der Orthomolekularmedizin ist groß, ihre Wirkungsweise vielfältig:  

  • Beeinflussung der Enzyme (Wirkung auf das Stoffwechselgeschehen)
  • Entgiftung des Körpers, zum Beispiel durch Antioxidantien
  • Verringerung von Schäden, die durch körperfremde Arzneimittel oder andere therapeutische Maßnahmen verursacht wurden

Nährstoffe sind komplex und greifen ineinander. Bei falscher Dosierung und/oder Kombination unterschiedlicher Nährstoffe können auch unerwünschte Effekte auftreten. Die Orthomolekularmedizin gehört daher stets in geschulte ärztliche Hände.

 

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