Eigenbluttherapie – Immunaktivierung – Stärkung der Abwehrkräfte

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiz-Reaktionstherapie, die darauf abzielt, eine Umstimmungsreaktion in Gang zu setzen und dadurch das Immunsystem zu stärken. 

Sie wird angewandt bei Abwehrschwäche, chronischen Hauterkrankungen, Allergien, bakteriellen und viralen Erkrankungen sowie bei Durchblutungsstörungen und zur Nachbehandlung von Schlaganfällen.

Auch in der Schmerztherapie bei Arthrosen, Rheuma und Gicht und zur Konditionssteigerung bei Hobby-, Ausdauer- und Leistungssportlern ist die Eigenbluttherapie eine Behandlung, mit der wir gute Erfolge erzielen.

Bei der klassischen Eigenbluttherapie werden zirka 10 Milliliter Blut über die Vene entnommen und in den Gesäßmuskel zurückinjiziert (gespritzt). Durch die Eigenblutgabe verändert sich unter anderem das Eiweiß im Blut, was einen Reiz auslöst und wiederum eine Reaktion im Immunsystem bewirkt. Je nach Krankheitsbild werden dem Eigenblut Medikamente (Phythopharmaka/pflanzliche Medikamente) und/oder Homöopathika beigemischt werden. Auch die Aufbereitung des Blutes im Labor durch UV-Bestrahlung oder das Versetzen mit Ozon (siehe auch Ozontherapie) sind Formen der Eigenbluttherapie, die wir in unserer Praxis anwenden. 

Durchführung

Bei der Eigenbluttherapie wird aus einer Vene Blut entnommen. Anschließend wird es unverändert oder mit homöopathischen oder pflanzlichen Mitteln angereichert in einen Muskel (meist in den Gesäßmuskel) zurückinjiziert. Die Eigenbluttherapie gehört zu den sogenannten Reiz-Regulationstherapien. Dies  bedeutet, dass das wieder verabreichte Blut einen Reiz im Körper setzt, der die Selbstregulation anfacht. Auf diese Weise sollen Heilprozesse aktiviert, das Immunsystem gestärkt und Krankheiten wie zum Beispiel Allergien, Rheuma oder Hauterkrankungen behandelt werden.

Geschichte der Eigenbluttherapie

Als Begründer der Eigenbluttherapie in der westlichen Welt gilt der Berliner Chirurg Professor August Bier (1861 – 1949). Im Fernen Osten wurde die Behandlung mit Blut bereits vor Jahrtausenden eingesetzt. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Professor Bier entdeckt, dass Knochenbrüche schneller heilten, wenn er das Blut des Betroffenen an die Bruchstelle spritzte.

Wir setzen die Eigenbluttherapie bei folgenden Beschwerden ein:

  • akute und chronische Infektionen
  • Immunerkrankungen und degenerative Prozesse (z. B. rheumatische Erkrankungen)
  • Blutbildstörungen
  • Immunschwäche
  • Allergien
  • Hauterkrankungen, Ekzeme
  • Durchblutungsstörungen

Besuchen Sie unsere Rubrik

Lebensweisheiten