Mineralstoffe und Spurenelemente erfüllen in unserem Körper eine Reihe lebenswichtiger Katalysatorfunktionen. Sie werden genau wie die Vitamine nicht vom Körper hergestellt, sondern müssen von außen mit der Nahrung zugeführt werden.
Trotz ausreichender Nahrung, die uns heute zur Verfügung steht, kann es zu Mineralmangelzuständen kommen.
Unsere intensiv betriebene Landwirtschaft fordert ihren Preis. Obst und Gemüse wachsen schnell und sehen appetitlich aus, nur haben sie heute oft nur einen Bruchteil an Vitaminen und Mineralstoffen wie vor 10, 20 Jahren.

   
Extreme körperliche oder psychische Belastungen können im Körper zu erhöhtem verbrauch bestimmter Mineralien führen.
   
Die Mineralstoffe werden unterschieden in Mineralien und Spurenelemente. Zu den Spurenelementen zählen Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kobalt, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Sie werden nur in Milli- bis Mikrogramm-Mengen benötigt. Daher ihre Bezeichnung „Spurenelemente“.
Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Chlor werden täglich Grammweise benötigt.
   
Bei der Mineralstoffanalyse wird Blut entnommen und im Labor entsprechend analysiert.
   
Werden Mängel festgestellt, so können diese durch die entsprechenden Präparate in Form von Tabletten, Injektionen oder Infusionen verabreicht werden.
   
Es ist wichtig zu wissen, welche Mineralstoffe zugeführt werden müssen, da eine unspezifische Mineralstoffzufuhr auch negative Auswirkungen haben kann.
   
Da es auch bei den Mineralstoffen Gegenspieler gibt, kann von dem einen zuviel eingenommen ein anderes aus dem Körper vertreiben!
Daher gilt auch hier: Diagnostik und Therapie gehören stets in ärztliche Hände.
 
   
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