Die Impulse für das rhythmische Schlagen des Herzen gehen in erster Linie vom so genannten Sinusknoten aus. Dabei kommt es zu einem (geringen) Stromfluss. Dieser breitet sich bis auf die Körperoberfläche aus, dass er zum Beispiel an der Brustwand gemessen werden kann. Das Messen der Stromflusskurve heißt Elektrokardiogramm, kurz EKG.
Das EKG dient zur Überprüfung der Funktionstüchtigkeit des Herzen bei:
Rhythmusstörungen
Durchblutungsstörungen
Kreislaufproblemen
Langzeit EKG Das Ruhe EKG ist eine Momentaufnahme vom Herzen. Bei einem Langzeit-EKG wird die Herztätigkeit über 24 Stunden aufgezeichnet. Dadurch können auch Herzrhythmusstörungen erkennt werden, die nicht dauernd, sondern nur zeitweise zum Beispiel im Schlaf/bei Belastung auftreten.
Bei der genauen Funktionsüberprüfung des Herzen arbeiten wir im engen Austausch mit einem entsprechenden Fachkollegen, also mit einem Kardiologen, so dass, falls erforderlich weitere diagnostische Schritte erfolgen können.
Übrigens: Mit 75 Jahren hat Ihr Herz etwa 3 Milliarden Mal geschlagen und 200 Millionen Liter Blut transportiert. Dies ist das Wasservolumen einer Stadt mit 50.000 Einwohnern in einem Monat